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September 2019

UROLOGISCHE VERSORGUNGSFORSCHUNG: DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR UROLOGIE UND DEUTSCHE URO-ONKOLOGEN SCHLIEẞEN RAHMENVEREINBARUNG AUF 71. DGU-KONGRESS

Gemeinsam wollen sie die urologische Versorgungsforschung stärken: Zu diesem Zweck haben die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Verein der Deutschen Uro-Onkologen (d-uo e.V.) am 19. September 2019 auf dem 71. DGU-Kongress in Hamburg eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet. Damit ermöglichen die beiden Verbände die strukturierte Erhebung und Verwertung urologischer Versorgungsdaten für Forschungszwecke, die zu einer weiteren Verbesserung der urologischen Patientenversorgung in Deutschland beitragen werden. Im Fokus stehen dabei häufige urologische Krebserkrankungen wie das Prostatakarzinom, Harnblasenkarzinom und Nierenzellkarzinom. Untersucht werden beispielsweise die Auswirkungen der Behandlung auf die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten.

Mit ihrer Kooperation haben DGU und d-uo nun praktische Strukturen für den Umgang mit den notwendigerweise großen Datenmengen in der Versorgungsforschung geschaffen. Bei der elektronischen Erhebung der Daten verbindet die Datenbank von d-uo e.V. (Tumordokumentations-System) die verpflichtende Meldung eines jeden onkologischen Falls an das zuständige Landeskrebsregister mit der Erfassung zusätzlicher forschungsrelevanter Parameter.

Die Datenhoheit liegt laut Deutscher Uro-Onkologen ausschließlich bei den einzelnen Uro-Onkologen sowie bei d-uo. Jeder Patient, jede Patientin erteilt die Autorisierung zur Nutzung seiner persönlichen Daten per Unterschrift.

Interessierte Urologinnen und Urologen können bereits jetzt dazu beitragen, die urologische Versorgungsforschung zu intensivieren: Erste Studien sind angelaufen beziehungsweise stehen kurz vor dem Start.

Meldung der DGU-Pressestelle v. 20.09.2019

Juni 2019

d-uo-FORTBILDUNGSINITIATIVE GEHT WEITER

Auch im Jahr 2019 erfährt die d-uo-Fortbildungsinitiative reges Interesse. Bis zur Sommerpause fanden Veranstaltungen in Potsdam (9.3.), Stuttgart (30.3.), Hannover (18.5.) und Leipzig (22.6.) statt. Die Veranstaltungen wurden von den Teilnehmern als „sehr gut“ (1,3 im Schnitt) bewertet, auch hier konnten viele neue Mitglieder gewonnen werden. Weitere Termine in Frankfurt am Main, Nürnberg und Dresden folgen.

Der Workshop zum Tumordokumentations-System erzielt regelmäßig eine besonders hohe Teilnahmeresonanz. Seit 2019 bietet d-uo e.V. deshalb auch erweiterte Schulungen zum System an. Hier werden Tipps & Tricks für Dokumentare gezeigt und die Anwender sowohl mit den technischen, als auch den medizinischen Besonderheiten der Tumordokumentation im urologischen Bereich vertraut gemacht. Termine finden Sie rechtzeitig vorher im Veranstaltungkalender der Vereins-Webseite.

Dezember 2018

d-uo-FORTBILDUNGSINITIATIVE ERFOLGREICH GESTARTET

Die ersten drei Veranstaltungen der Fortbildungsinitiative in Berlin, Hamburg und Düsseldorf wurden von je 35-51 ärztlichen Teilnehmern besucht. Schwerpunkte bildeten neben der Einführung in das neue Tumordokumentations-System die Referate der Jahresneuheiten zum Urothelkarzinom, Prostatakarzinom und Nierenzellkarzinom. Hierbei wurden den Fallbesprechungen und dem Erfahrungsaustausch ein größeres Gewicht als bisher eingeräumt. Der Dokumentations-Workshop zum Tumordokumentations-System erzielte eine hohe Teilnahmeresonanz. Die Veranstaltungen wurden von den Teilnehmern als „sehr gut“ (1,4 im Schnitt) bewertet. Zahlreiche neue Mitglieder konnten durch die Fortbildungsinitiative gewonnen werden.

August 2018

IQUO WIRD d-uo

Der Interessenverband zur Qualitätssicherung in der Uro-Onkologie Deutschland e.V. ist seit 2008 der Dokumentation uro-onkologischer Versorgungsforschung verpflichtet.

Seit 2017 wurde eine umfangreiche Neustrukturierung vollzogen, um sich – nach der Trennung von der früheren Geschäftsführung und Datenmanagement-Firma – mit einer neuen Geschäftsstelle, einem erneuerten und erweiterten Vorstand, der Gründung einer Servicegesellschaft, einer Kooperation mit der SMG Forschungsgesellschaft mbH und der Entwicklung einer neuen Plattform für Dokumentation und Krebsregistermeldung den Herausforderungen der Versorgungsforschung und Qualitätssicherung in der Uro-Onkologie stellen zu können.

Mit der Änderung des Kurznamens und des Logos schließt der Verband den Prozess der Umstrukturierung ab. Während der Interessenverband zur Qualitätssicherung in der Uro-Onkologie Deutschland e.V. weiterhin besteht, wurde eine neue Kurzbezeichnung d-uo (Deutsche Uro-Onkologen) gewählt.

Der Verband möchte als dynamische Kraft zur Förderung der ambulanten uro-onkologischen Versorgung wahrgenommen werden. Das neue Logo unterstreicht, dass zum Erreichen unserer Ziele die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller in der Uro-Onkologie aktiven Kolleginnen und Kollegen, auch aus anderen Fachgesellschaften und Verbänden, erforderlich ist, deren Mitwirkung wir damit ausdrücklich begrüßen.

Mai 2018

NEUES TUMORDOKUMENTATIONS-SYSTEM

Das neue Tumordokumentations-System ist online. Das System erzeugt bei Bedarf gleichzeitig die Krebsregister-Meldung, d.h. diese Daten müssen im Melderportal nicht mehr von Hand eingegeben werden.

Anfang 2018 hat der Verband durch eine neue Dokumentationsplattform eine völlig neue Möglichkeit geschaffen. Dafür wurde nach Einbeziehung des Hamburgischen Krebsregisters (HKR) eine neue Software zur Umsetzung einer optimierten Versorgungsforschung mit gleichzeitiger Meldung an die Krebsregister entwickelt. Unterstützt wird der Verband dabei durch die Software-Firma ALCEDIS, welche bereits umfangreiche Erfahrungen bei der digitalen Erfassung onkologischer Krankheitsverläufe und Entwicklung von Schnittstellen zu den Krebsregistern besitzt.

Durch die neue Daten-Plattform wird die Krebsregister-Meldung deutlich vereinfacht und weitgehend automatisiert. Einmal digitalisiert, lässt sich der Datensatz für die Krebsregister in anonymisierter Form nach schriftlicher Einwilligung des Patienten zusätzlich in einer verbandseigenen Datenbank speichern. Dabei können weitere, zusätzliche Informationen abgefragt werden, die Daten bleiben aber immer nur bei dem Arzt/Urologen, der die Daten erhoben hat, und beim Verband. Diese Form eines umfassenden Registerprojektes wurde bereits durch ein positives Votum der Ethikkommission der Ärztekammer Berlin freigegeben.

Mitglieder, die Interesse an der Nutzung haben, wenden sich bitte an die Geschäftsstelle unter 030 2844 5005.

Januar 2018

NEUE GESCHÄFTSFÜHRUNG

Im Januar 2018 wurde ein Geschäftsbesorgungsvertrag mit der SMG Forschungsgesellschaft mbH (SMGF mbH, Frau Elke Hempel) geschlossen.

Juni 2017

NEUER VORSTAND

Der neue Vorstand wurde auf der Mitgliederversammlung im Juni 2017 gewählt und ist im Vereinsregister rechtskräftig eingetragen.

Erstes Hauptprojekt ist die Etablierung einer kompakten und vereinfachten Dokumentation aller Tumorpatienten in den teilnehmenden Praxen, MVZs und Kliniken mit gleichzeitigem Datentransfer zu den Krebsregistern. Hierfür sollen angemessene Vergütungssätze festgelegt werden. Diese Datenbank ermöglicht die konkrete Abbildung der Situation in den uro-onkologischen Zentren. Zukünftige Studien sind dadurch in exakter Weise planbar.

Prospektive und retrospektiven Versorgungsstudien sowie Tumorregister und Zweitmeinungszentren befinden sich in der Planungsphase. Ein hochkarätiger wissenschaftlicher Beirat soll fest in die Entwicklung und Planung von Studien eingebunden werden.

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